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Abschlussfahrt nach Prag

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Abschlussfahrt nach Prag

Die Realschulabsolventen erkunden die Hauptstadt unseres Nachbarlandes Tschechien

 

Unsere Abschlussfahrt der Klassen 10.4 und 10.5 nach Prag begann an einem Montagmorgen um Punkt 8:00 Uhr an der Gesamtschule in Hollfeld. Mit 37 Schülerinnen und Schülern sowie vier Lehrkräften – Herrn Mezger, Frau Mezger, Frau Thiele und Herrn Taschner – machten wir uns gut gelaunt auf den Weg in die tschechische Hauptstadt. Nach etwa vier Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel und starteten direkt mit einem ersten Highlight: dem Besuch des Prager Fernsehturms. Der anschließende Spaziergang zum Wenzelsplatz bot einen ersten Eindruck von der lebendigen Atmosphäre der Stadt.

Der erste Tag endete mit einem gemeinsamen Pub-Besuch – doch die Rückfahrt zum Hotel entwickelte sich zu einem kleinen Abenteuer. Beim Einsteigen in die Straßenbahn schaffte es nicht die gesamte Gruppe rechtzeitig hinein, sodass ein Teil an der nächsten Haltestelle wieder ausstieg. Leider gelang auch das nicht allen gleichzeitig, sodass sich die Gruppe erst nach mehreren Versuchen und an der dritten Haltestelle wieder vollständig „zusammengepuzzelt“ hatte. Chaos? Ja. Aber vor allem: sehr lustig und definitiv unvergesslich.

Am zweiten Tag stand eine Stadtführung auf dem Programm, die uns die schönsten Seiten Prags näherbrachte: von beeindruckenden Ausblicken über die Karlsbrücke bis hin zum Kafka-Haus und der berühmten astronomischen Uhr am Altstädter Rathaus. Besonders die Pariser Straße, Prags elegante Prachtstraße, ließ die modebewussten Herzen höherschlagen. Am Abend ging es dann zum Schwarzlicht-Minigolf, wo vor allem Herr Taschner und Herr Mezger kreativ „verschönert“ wurden und anschließend selbst im Dunkeln funkelten.

Ein weiteres Highlight folgte direkt im Anschluss: eine Fahrt zu einer U-Bahn-Station mit einer der längsten und schnellsten Rolltreppen Europas. Doch auch hier blieb es nicht ganz ohne Zwischenfall. Bei einer Fahrkartenkontrolle ergriff ein Lehrer gemeinsam mit einer Schülerin, die ihr Ticket im Hotel vergessen hatte, spontan die Flucht – allerdings ohne Erfolg. Der Kontrolleur war schneller. Ein mutiger Versuch, der leider scheiterte. Die Abende verbrachten viele Schülerinnen und Schüler ganz im Stil einer Großstadt: Essen wurde hin und wieder bequem ins Hotel bestellt und die Vielfalt Prags kulinarisch ausgenutzt.

Am nächsten Tag wartete Action pur beim LaserTag. Besonders Herr Taschner zeigte sich im Vorfeld siegessicher und forderte bereits vor Spielbeginn sogar ein Siegerfoto – musste am Ende jedoch einsehen, dass seine Laser-Künste noch ausbaufähig sind. Seine verzweifelten Rufe dürften vermutlich in ganz Prag zu hören gewesen sein. Nach diesem energiegeladenen Erlebnis war ein ungeplanter, aber dringend nötiger Zwischenstopp im Hotel angesagt – Duschen war plötzlich keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.

Frisch gestärkt ging es anschließend ins Einkaufszentrum, wo die letzten tschechischen Kronen – mal mehr, mal weniger geschickt erworben – ausgegeben wurden. Am Abend durfte natürlich ein echtes Highlight nicht fehlen: Das Fußballspiel Bayern gegen Madrid wurde gemeinsam in einer Sportsbar verfolgt. Selbst die lautstarken Emotionen von Herrn Mezger und Herrn Taschner konnten die ausgelassene Stimmung nicht trüben.

Am letzten Tag standen noch zwei Museumsbesuche auf dem Programm. Das Illusionsmuseum konnte nicht alle begeistern, doch die „Invisible Exhibition“ hinterließ einen bleibenden Eindruck. Eine Stunde lang konnten wir nachempfinden, wie es ist, sich als blinder Mensch durch verschiedene Räume zu bewegen – eine spannende und eindrucksvolle Erfahrung. Den Abschluss der Reise bildete ein gemeinsames Picknick in einem Park mit Blick über Prag. Bei guter Stimmung und schöner Aussicht ließen wir die vergangenen Tage Revue passieren, bevor es ein letztes Mal in die Innenstadt ging, um Souvenirs zu besorgen.

Diese Abschlussfahrt wird uns allen nicht nur wegen der Sehenswürdigkeiten, sondern vor allem wegen der vielen gemeinsamen Erlebnisse, lustigen Missgeschicke und unvergesslichen Momente noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Text und Bild: N. Mezger