
Gemeinschaft, Motivation, Freude: Der Schlüssel zur lebendigen Schule
So lautete das Motto des oberfränkischen Schulentwicklungstages, der am 17.01.2026 in der Staatlichen Gesamtschule Hollfeld stattfand. Ca. 200 Lehrkräfte verschiedener Schularten aus ganz Oberfranken sowie 25 Ehrengäste und 30 Referenten kamen zusammen, um Schule gemeinsam weiterzuentwickeln und den Lernraum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene so zu gestalten, dass sie Schule mit Freude erleben.
Zu Beginn hob Herr Martin Rohde, Ministerialbeauftragter der Gymnasien in Oberfranken, in seinen Grußworten die zentrale Rolle eines angstfreien Lernumfelds hervor. Schule sei ein Lebensraum, in dem sich Lernende sicher fühlen und positive Erinnerungen sammeln sollten. In diesem Sinne betonte er die Bedeutung, Schule kontinuierlich so zu gestalten, dass Kinder sie mit Freude besuchen.
Ein wichtiger Impuls kam vom Experten Tobias Rohde von der Fritz-Schubert-Akademie, Heidelberg. In seinem Vortrag mit dem Titel „Über den Mut, nicht zu wissen, wie es geht“ ermunterte er die Lehrkräfte, bestehende bewährte Methoden zu erhalten, zugleich aber Neues mutig auszuprobieren – auch wenn damit Risiken des Scheiterns verbunden sein mögen. Dieser Mut zum Wandel ist die Grundlage für Innovation.
Nach diesem inspirierenden Auftakt öffneten sich die Türen zu den zahlreichen praxisnahen Workshops. Die Teilnehmenden lernten Energizer für mehr Konzentration im Unterricht kennen, setzten sich mit Escape Games und Serious Games auseinander und erhielten Anregungen für Fairness und Respekt im Schulalltag. Ein besonderes Highlight war der Besuch der benachbarten Grundschule in Hollfeld, die sich von einer Flurschule zur Lernhausschule entwickelt hat – ein inspirierendes Beispiel für gelungene schulische Weiterentwicklung vor Ort. Auch Themen wie selbstorganisiertes Lernen und zeitgemäße Aufgabenformate wurden ausführlich behandelt. Neben den genannten gab es weitere spannende Workshops mit vielen guten Ideen.
Nach der ersten Workshoprunde stärkten sich alle Teilnehmenden in der Mittagspause bei einem köstlichen Imbiss der Schulmensa und es kam zu einem regen Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen. Am Nachmittag lieferten die Veranstaltungen erneut neue Impulse für den Schulalltag.
Der Schulentwicklungstag war eine rundum gelungene Veranstaltung, in der das Motto gelebt wurde. Lehrkräfte unterschiedlicher Schularten aus ganz Oberfranken kamen zusammen, weil sie motiviert sind, gemeinsam Schule immer wieder neu zu gestalten, damit Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Freude lernen.
Für gute Stimmung sorgten dabei u.a. der Chor der Grundschule Hollfeld und die GSH-Schulband.
„Der Mut, Neues zu versuchen und auch zu scheitern, gehört zum Prozess des Lernens – und genau das macht gute Schule aus.“ (Zitat von Tobias Rohde, Fritz-Schubert-Akademie Heidelberg)
Wir freuen uns auf die Umsetzung der Impulse in unserem Unterrichtsalltag und danken allen Ehrengästen, Referenten, Teilnehmern, dem Organisationsteam sowie den gut 90 tatkräftigen Helfern der Gesamtschule für ihr Engagement.
Text: jäg
Fotos: mül
- Empfang der rund 200 Gäste
- Die GSH-Band eröffnet.
- Das Pädagogische Zentrum ist bis auf den letzten Stuhl besetzt.
- Auch für das leibliche Wohl ist gut gesorgt.
- Die Schulleiterinnen Betz und Jäger im Gespräch mit dem Ministerialbeauftragten Martin Rohde
- Der Chor der Grundschule Hollfeld singt den Schul-Song.
- MB Martin Rohde eröffnet mit einem Grußwort.
- Der Impulsvortrag von Tobias Rohde, Fritz-Schubert-Akademie begeistert und macht den Lehrkräften Mut, Neues auszuprobieren.
- Nach der Auftaktveranstaltung im Plenum ging es in die zwei Workshop-Phasen.








