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Exkursion Geschichte

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Die 10. Klassen besuchen Little Berlin (Mödlareuth)

 

Es ist mittlerweile Tradition, dass die zehnten Klassen am Ende des Schuljahres nach Mödlareuth fahren, um dort die ehemalige Teilung Deutschlands lebendig vor Augen geführt zu bekommen.

Nach einer reibungslosen Busfahrt sind die Klassen 10.1 und 10.2 mit den Begleitlehrkräften Frau Gräf und Frau Schmidt am Dienstag, 21. Juli 2026 unterhalb des modernen Museumsneubaus angekommen. Zunächst frischte die Museumspädagogin in einem Vortrag die Erinnerungen der Schüler:innen an die Nachkriegssituation mit Besatzungszonen und der doppelten Staatsgründung auf, wobei bereits die Ausnahmerolle des Ortes Mödlareuth, bald schon besser bekannt als Little Berlin, herausgestellt wurde. Anschließend wurde mittels einer eindrücklichen Dokumentation der Auf- und Ausbau der Grenzanlage vor Ort sowie die Folgen für die geteilte Bevölkerung aufgezeigt. Danach ging es über das nunmehr renovierte Außengelände, das in komprimierter Größe den Grenzverlauf mit allen Schikanen seitens des DDR-Regimes darstellt. Illustriert wurde der Gang entlang der Mauer durch verschiedene Schicksale von Dorfbewohnern und Fluchtversuchen. Der Rundgang fand seinen Abschluss am Ende der 600m langen Grenzbefestigung mit einem Plädoyer der Museumspädagogin für Reisefreiheit und Freiheit der Person, was beides ja bekanntlich in der DDR nicht gegeben war.

Abschließend hatten die Schüler:innen noch Zeit für einen Rundgang durch die Fahrzeugausstellung oder die Dauerausstellung im Museumsneubau. Mit neu gewonnen Eindrücken rund um die innerdeutsche Teilung trat die Gruppe die Heimfahrt an.

 

Text und Bild: scs