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Seuchen in der Geschichte

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Ein Gastvortrag von Prof. Dr. Klaus van Eickels

Masken, Tests und Hygieneregeln beeinflussen unser (Schul-)Leben nun seit gut zwei Jahren. Tatsächlich sind diese Maßnahmen aber keine Erfindungen des 21. Jahrhunderts. Seit Jahrtausenden ist die Geschichte der Menschheit eng mit dem Auftreten von Seuchen und Epidemien verbunden. Mit diesem Thema setzen sich die Teilnehmer/innen des W-Seminars „Krankheiten, Seuchen und Epidemien in der Geschichte“ auseinander und untersuchen den Umgang mit und die Folgen von weltweiten Krankheitsphänomenen aus einer historischen Perspektive.

Am 20.01.2022 konnten die Schülerinnen und Schüler Herrn Prof. Dr. Klaus van Eickels von der Universität Bamberg an der GSH begrüßen, der in seinem Vortrag „Seuchen in der Geschichte“ interessante Theorien erläuterte und Fallbeispiele vorstellte. So zeigte der Historiker am Beispiel der Cholera-Epidemie in Hamburg am Ende des 19. Jahrhunderts auf, welche Bedeutung die Wissenschaft bei der Krankheitsbekämpfung hat. Im Kontext der Ausbreitung des HIV-Virus betonte er, dass die Verantwortung für eine Pandemie nicht immer da liegt, wo man sie zunächst vermutet. Immer wieder stellte er weltweite Zusammenhänge her, zog Vergleiche zu unserer heutigen Situation und verdeutlichte Damit die Chance, aus der Geschichte zu lernen.

Das W-Seminar „Krankheiten, Seuchen und Epidemien“ von Herrn Röser bedankt sich herzlich für den interessanten Vortrag, die praktischen Ratschläge zum wissenschaftlichen Arbeiten und den hilfreichen Austausch im Anschluss.

RöK